Salzburg

Salzburg - auf Zeitreise in der Stadt der Musik

Salzburg, die viertgrößte Stadt Österreichs, hat ihren Besuchern viel Interessantes zu bieten. Vor allem in der Altstadt folgt eine Sehenswürdigkeit der nächsten, sodass ein einziger Tag für eine ausgiebige Entdeckungsreise bei weitem nicht genügt. Allerorten ist der Hauch vergangener Zeiten zu spüren. Nicht ohne Grund zählt die Barockstadt am nördlichen Rand der Alpen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ursprünge der Stadt Salzburg

Die einst mächtige Bischofsstadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass sich bereits in der Jungsteinzeit Menschen im Tal der Salzach niedergelassen hatten. Um 450 v. Chr. leben hier Kelten, die jedoch um 15 v. Chr. von den Römern besiegt und assimiliert wurden. Zur damaligen Zeit hieß Salzburg Iuvavum und war eine der wichtigsten Städte in der römischen Provinz Noricum. Den deutschen Namen "Salzpurc" erwähnte erstmals der heilige Bonifatius in seiner Lebensbeschreibung, die er um 755 verfasste. 996 erhielt Salzburg das Markt-, Münz- und Mautrecht durch Kaiser Otto III. Das älteste bekannte Stadtrecht geht auf das Jahr 1287 zurück.

Mozart und die Salzburger Festspiele

Einer der berühmtesten Söhne Salzburgs war Wolfgang Amadeus Mozart, der 1756 in der Getreidegasse Nr. 9 das Licht der Welt erblickte. Das Haus ist heute ebenso ein Museum wie das Tanzmeisterhaus, Mozarts Wohnhaus am Makartplatz 8. Auch an anderen Orten der Stadt ist das Leben und Schaffen des Wunderknaben allgegenwärtig. Wer auf den Spuren des musikalischen Genies wandeln möchte, gelangt über den Mozartsteg zum Mozartplatz, mit dem 1842 eingeweihten Mozartdenkmal. Eine Gedenktafel weist darauf hin, dass am Mozartplatz Nr. 8 die Witwe Mozarts lebte. Eine weitere Tafel findet sich am Haus Universitätsplatz Nr. 18, wo Mozarts Schwester Nannerl zuhause war. Zu Ehren Mozarts richtete Salzburg ab 1877 die Internationalen Musikfestspiele aus, aus denen im Jahr 1920 die Salzburger Festspiele entstanden. Mittlerweile verfügt die Stadt über drei Festspielhäuser, von denen eines den Namen "Haus für Mozart" trägt.

Salzburg für Architektur-Liebhaber

Mit ihren vielfältigen Baustilen ist die Salzburger Altstadt eine architektonische Schatzkammer, die ihresgleichen sucht. Lange prägten romanische und gotische Kirchen das Bild der mittelalterlichen Stadt. Als eines der beeindruckendsten Werke süddeutscher Bürgergotik gilt der Hallenchor der Franziskanerkirche. Dem Ende der Gotik entstammen die Margarethenkapelle im Petersfriedhof, die Georgskapelle und die Stiftskirche Nonnenberg. Der zwischen 1614 und 1628 erbaute Salzburger Dom war die erste Barockkirche nördlich der Alpen. Aus derselben Epoche stammt die Kollegienkirche, eines der Hauptwerke des Barockbaumeisters Fischer von Erlach, nach dessen Plänen auch die Dreifaltigkeitskirche, die Johannsspitalkirche und die Markuskirche entstanden. Weitere architektonische Besuchermagneten sind Profanbauten wie Festung Hohensalzburg, eine der größten mittelalterlichen Burganlagen Europas, die Alte und die Neue Residenz, die Alte Universität und das Festspielhaus mit Felsenreitschule.

Einkaufen und Nachtleben

Bei einem Besuch in Salzburg wird niemandem so schnell langweilig. Kindern können mit dem Folder Stadtforscher unterwegs oder mit dem Malbuch vom Löwen Leo auf Entdeckungsreise durch die Stadt gehen. Beide Broschüren gibt es beispielsweise in den Tourismus-Büros. Wer Salzburg bei einem Einkaufsbummel genießen möchte, wird in der Getreidegasse, der berühmtesten Einkaufsstraße der Mozartstadt, und in den romantischen Innenhöfen und Durchhäusern fündig. Auch das Nachtleben kommt in Salzburg nicht zu kurz. Urige Irish Pubs und trendige Bars laden am Rudolfskai zu einem Besuch ein und am Eck Anton-Neumayer-Platz und Gstättengasse reiht sich ein Club an den anderen. Natürlich ist auch für die Übernachtung gesorgt: In der Stadt finden sich zahlreiche Hotels und Pensionen aller Couleur, die keine Wünsche offenlassen.

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